Rad verloren nach Werkstattaufenthalt

Der Verlust eines Rades während der Fahrt – der Albtraum eines jeden Autofahrers, dazu wie hier noch obendrein in einer Kurve ohne Leitplanken. Kurz nach einem Austausch der vorderen Bremsbeläge sowie Bremsscheiben kam es zu Vibrationen in der Lenkung.

Noch bevor es dem Fahrer möglich war seinen Reparaturbetrieb wieder zu erreichen, verlor das Fahrzeug in Kurvenfahrt sein linkes Vorderrad und wurde in Folge dessen schwer beschädigt.

Da der Reparaturbetrieb jegliche Schuld von sich wies und keinen Zusammenhang erkennen wollte, sah sich der Fahrzeughalter gezwungen entsprechende Schritte zur Beweissicherung und Schadenermittlung selbst zu veranlassen.

Im Rahmen der Begutachtung durch einen unserer eigenen verifizierten Sachverständigen wurde der Schaden detailliert aufgenommen, beweissichernd festgehalten und berechnet. Erst so kann nun, wenn nötig, der Schaden beim Verursacher eingeklagt werden.

Im Rahmen der Begutachtung konnten entsprechende Beweise gesichert werden, welche klar erkennen lassen, dass die Radmuttern offensichtlich nicht mit dem vom Fahrzeughersteller vorgeschriebenen Anzugsmoment befestigt wurden. Der Schadenumfang war so erheblich, dass dieser in über 100 Bildern gutachterlich festgehalten werden musste.

Rechnerisch wäre die Reparaturdurchführung des Schadens zulässig, jedoch wurde hier nach diesem unangenehmen Erlebnis mit diesem Fahrzeug die sogenannte Totalschadenabrechnung gewünscht, welche das Gutachten selbstverständlich ebenso ermöglicht hat.

  • Reparaturkosten: 7.801 EUR

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